Facebook lehnt provokative Kampagne für Aktion Mensch ab

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Nicht nur sexistische Werbung, wie die Shameless-Werbekampage der Modemarke „Suit Supply“ lehnte Facebook ab, sondern auch Werbung gegen die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen. Auf den Plakaten der „Aktion Mensch“ sieht man Menschen mit Behinderungen und auf den Motiven kann man in großen Lettern lesen: „Voll gestört“. Das soll die Betrachter der Motive provozieren, doch schaut man genauer hin, kann unter den großen Lettern „den Job nicht frei wählen zu können“ lesen. Auf anderen Motiven liest man dann „Voll krank“ und dann in kleinerer Schrift: „auf ne andere Schule zu müssen“ und sieht eine Rollstuhlfahrerin mit ihren nicht-behinderten Schulkameraden.

Ähnlich auch das dritte Motiv: ein Fußballspieler mit einer Beinprothese kickt mit Freunden ohne Behinderung. Auf diesem Motiv kann man dann „Voll behindert, nicht alle mitspielen zu lassen“ lesen. Eigentlich sehr löblich.


Obwohl man Vorurteile aufgreift, wird gemahnt, dass nichtbehinderte Menschen mit Menschen mit Behinderungen zusammenleben, arbeiten und Spaß haben können. Facebook scheint dies aber anders zu sehen und lehnte die Kampagne der Aktion Mensch ab. Die provokativen Motiven sind für Facebook zu anstößig. Diverse Facebook-Nutzer könnten sich von den Motiven verletzt oder gar beleidigt fühlen. So musste Facebook die Kampagnen mit Hinweis auf die hauseigenen Regeln ablehnen. Zwar hätte man sie leicht abgeändert gerne auf Facebook geschaltet, doch eine Änderung und Entschärfung lehnte die Aktion Mensch ab.

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