Megapanne bei der Hamburger Morgenpost

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Da ging wohl etwas mächtig in die Hose. Auf der aktuellen Ausgabe (12.November) der Hamburger Morgenpost, die natürlich mit dem Suizid von Nationaltorhüter Robert Enke warb und die Kraft von Witwe Teresa Enke nach dem Tod ihres Ehemanns thematisiert wurde, fand man eine Werbebanderole, die die halbe Seite abdeckte. Aber schlechter hätte die Werbung nicht platziert sein können. Auf der Banderole warb man mit „Tauschen geht wohl nicht mehr, oder?“ für eine Umtauschaktion eines Computerspielehändlers. Die Platzierung der Banderole wäre ja auch nur halb so wild, würde auf dem oberen Teil der Hamburger Morgenpost nicht der Selbstmord Enkes thematisiert und Teresa nicht mit den Worten „Wir dachten, mit Liebe schaffen wir das…“ zitiert werden. Da hat wohl jemand absolut nicht aufgepasst, weshalb die Anzeige die Schlagzeilen in einem völlig falschen Zusammenhang stellen.

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8 Gedanken zu „Megapanne bei der Hamburger Morgenpost

  1. Nail

    Die Schreiber und Herausgeber der Mopo, achten wohl nicht mal auf die Schlagzeile/Hauptartikeln und lesen dann wohl wahrscheinlich auch die Inhalte nicht…
    Mhhh unpassend hin und her, die Zeitungen mussten regelrecht neu gedruckt werden, da hat wohl jemand aus unerklärlichen Gründen verpennt, sowas kann man nicht verzeihen….
    Ich hoffe nur die Familie bekommt davon kein Wind..!

     
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  2. Abzocke

    Ich habe noch so ein Fehldruck.
    Das ist der Hammer LOL.
    geht am besten zu einen Kiosk und fragt danach die haben das bestimmt noch am start den Fehldruck.

     
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  3. Pingback: Megapanne im Jahrbuch von Hannover 96

  4. uwekai99

    Boahh…das ist ja echt peinlich! Aber vor allem traurig für die Witwe-also echt, so eine Zeitung soll schon jemandem haben, der NUR auf sowas aufzupassen hat

     
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