Reto Löli – Die verbotene Werbung von MediaMarkt

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Denkt man an die Eidgenossen aus der Schweiz, dann denkt man nicht gleich daran, dass die Schweiz das Land der Masturbierer ist – jetzt schon, jedenfalls wenn man die aktuelle Werbung für die Elektronikkette MediaMarkt sieht. In den Werbespots für den Elektroriesen wird die Löli-Familie vorgestellt, darunter auch der jüngste Spross der Familie: Reto Löli. In dem Spot mit eben jenem Reto Löli (steht in der Schweiz übrigens für „Trottel“) wird er onanierend vor dem Fernseher gezeigt – er schaut sich auf einem alten Fernseher einen Porno (besser gesagt einen Pixel-Porno) an. Doch eben jene Masturbation-Szene ging den Sittenwächtern in der Schweiz zu weit und man stoppte die Ausstrahlung des Spots. Schließlich gab es etliche Beschwerden von Zuschauern, die sich an der Szene störten, die sich die Wiener Agentur Demner, Merlicek & Bergmann ausgedacht hat.

In anderen Spot werden auch Mutter, Vater und Tochter Clara vorgestellt – „Ich bin doch kein Löli“, heißt es in den Abbindern der Spots. Nun nahm man den Spot nicht nur vom Äther, sondern reagierte mit einem neuen Spot rund um Reto Löli, den Sohn der etwas debilen Familie Löli. Reaktion auf die Kritik oder doch ein geschickt eingefädelter Plan der Werbeagentur, um wieder Aufmerksamkeit zu genierieren? Denn der Spot wurde allerorts diskutiert. Nun ist Reto Löli wieder im Schweizer Fernsehen zu sehen. In einem zweiten Film zeigt man nun, was wirklich unter der Bettdecke passierte: Reto Löli spielte lediglich mit einem Joystick jenes pixeliges Computerspiel. Da war die Aufregung wohl umsonst – oder bewusst provoziert?

Silvio
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