Sixt nimmt es mit Google und der Luftverkehrssteuer auf

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Sixt hat es mal wieder getan und greift mal wieder aktuelle Themen auf und baut diese in die eigene Kampagne. So hat man erst kürzlich die hitzige Debatte um Google Street View aufs Korn genommen. So zeigt man auf einem Banner das Google-Street-View-Auto, das vor wenigen Wochen durch ganz Deutschland gefahren ist, um Straßen und Häuser abzufotografieren. Und der Autovermieter erkennt es auf dem Banner richtig, das Street View-Auto von Google „bringt mächtig Ärger“. Neben dem Google-Auto hat man auf dem Banner ein BMW-Cabrio aus der eigenen Flotte gestellt. Ein echter Hingucker. Und so witzelt man mit dem Copy-Text: „Street View von Sixt. Bringt mächtig Freude!“ In einem zweiten Motiv heißt es dann „Schauen Sie sich Deutschland doch lieber selbst an. In einem günstigen Mietwagen von Sixt.“

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Die Persiflage auf aktuelle Ereignisse ist ja bereits Standard im Hause des Autovermieters. So gab es ja in diesem Jahr bereits Motive zum Hitzeproblem der Bahn, dem WM-Spiel Deutschland gegen Ghana, die Aschewolke des Eyjafjallajokull-Vulkans und man nahm einen Artikel der Münsterischen Zeitung aufs Korn, die damals einen wertvollen Bericht über einen zerbrochenen Blumenkübel in einem Altersheim berichtete. Den Sommerlochartikel der Zeitung nahm man zum Anlass und verlinkte die Anzeige damals mit einem eigenen Stellengesuch in der Jobbörse von Sixt. Damals suchte Sixt einen neuen Social Media Manager. Aktuell wird auch gegen die Flugverkehrssteuer geschossen. So heißt es auf einem aktuellen Motiv: „Ihnen bleibt bei der Flugverkehrssteuer die Luft weg? Mit Sixt auf dem Boden bleiben“. Anstatt zu fliegen, soll man also einfach mit einem günstigen Mietwagen losdüsen! Normalerweise betreut Jung von Matt den Autovermieter. Die Banner sollen aber eine interne Idee gewesen sein.

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Silvio
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3 Gedanken zu „Sixt nimmt es mit Google und der Luftverkehrssteuer auf

  1. social media fan

    Die Kampagnen von Sixt fand ich eigentlich immer recht stark. Aber ich glaube, wenn man regelmäßig auffallen möchte, dann muss man sich steigern. Die Street View und Steuer-Motive haben beiweitem nicht die Durchschlagskraft früherer Motive. Das Motiv von Sixt mit Angela Merkel war zum Beispiel megageil!

     
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  2. Pingback: Dear Mr President, Sixt hat übrigens Geländewagen | zweinullig.de

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