Glitzer dir postwendend den Frust weg

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Für alle, die mal wieder einen schlechten Tag erleben mussten und eine andere Person dafür verantwortlich ist, gibt es die ideale Methode sich zu rächen. Denn wie man so schön sagt: „Rache ist süß, ähm, glitzerig, glitzig, glitzert“. Auf der deutschen Seite www.NervmitGlitzer.de kann man Party-Glitzer bestellen, welches per A4-Postbrief an die gewünschte Adresse versendet wird. Der Empfänger des Briefes wird beim Öffnen der Sendung feststellen, dass das darin enthaltene Glitzer-Zeug überall haften bleibt und so ziemlich alles verglitzert, was nicht „glitzerfest“ oder eben dafür gedacht ist. Und jeder wird schon Bekanntschaft mit dem fiesen Zeug gemacht haben. Sei es auf Sylvester- oder Faschingsparties, gerne auch an Weihnachtskugeln … Wenn man es einmal an den Händen oder Sachen hat, geht es eben nur ungern wieder ab.

Glitzer: Des einen Leid ist des anderen Schadenfreude

Ja, des einen Leid ist des anderen Freud: Genauer gesagt Schadenfreude. Diesen Begriff verwendet man auch im Englischen. Und von dort stammt auch die eigentliche Idee der Glitzer-Seite. Mathew Carpenter, ein Australier, hatte so eine Idee. Natürlich im Urlaub und schrieb gleich mal seine Eingebung in PHP und HTML um. So entstand ShipYourEnemiesGlitter.com, wo er den Glitter-Versand anbot. Nach eigenen Angaben hatte er die neue Seite lediglich via Twitter-Freunde beworben. Schon nach wenigen Stunden hatte er Bestellungen für etwa 20.000 Dollar vorliegen, so dass er sich entschied, die Bestellfunktion zu deaktivieren.

Gute Idee, guter Lohn

Anfang Januar diesen Jahres wurde die Seite von Carpenter zum Verkauf auf flippa.com angeboten. Und er fand Käufer, die für 85.000 Dollar die Seite ersteigert haben. Immer wieder schön zu sehen, dass man mit relativ einfachen Ideen zu tollen Ergebnissen kommen kann.

Glitzer: ShipYourEnemiesGlitter.com auf flipa.com für 85.000 Dollar verkauft

Silvio
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