Jetzt können Sie ihr Auto mit dem Smartphone parken

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Was Pierce Brosnan als Geheimagent 007 schon vor 17 Jahren im James Bond -Film „Der Morgen stirbt nie“ als Geheimwaffe einsetzte, die Fernsteuerung seines 7er-BMW mit einem Handy, können sie jetzt auch mit ihrem Smartphone machen.

Ganz bequem einparken, ohne nerviges kurbeln am Lenkrad, um die Reifen in die richtige Stellung zu bringen, ohne Kopf verdrehen und die Angst irgendwo anzustoßen. Viele Autofahrer und vor allem auch Autofahrerinnen wären für einen automatischen Einparkservice sicher dankbar.

Bei den großen Autoherstellern BMW und Volvo haben sich die Ingenieure die Anregungen von James Bond zum Vorbild genommen und zusammen mit ihren Zulieferern Bosch und Valeo an einer cleveren Lösung gearbeitet. Dabei geht es vor allem darum, eine Software zu entwickeln, die vorhandene Daten mit den individuellen Datensystemen des Autos verknüpft.

Journalisten konnten bereits auf dem Testgelände von Bosch in Boxberg (Deutschland) die ersten Prototypen testen. Testmodell war ein VW Passat, der mit neuester Technik bestückt, mittels eines Smartphones eingeparkt werden konnte. Vor dem Parkplatz angekommen kann man ganz entspannt aussteigen und am Handy die entsprechende App aufrufen. Ab dann ist man nur noch Zuschauer, wenn sich die Reifen ferngesteuert bewegen und das Auto wie von Zauberhand gelenkt einparkt.

Das vollautomatische Parken wird durch Sensoren ermöglicht die sicherstellen, dass keine Hindernisse und Gegenstände im Weg sind. Die Daten werden an einem Hochleistungscomputer übermittelt, der den optimalen Fahrweg in die Parklücke errechnet und dank des elektronischen Steuerungssystems millimetergenau einparkt.

Das über die Smartphone-App gesteuerte automatisch Einparken ist natürlich ein großer Vorteil bei engen Parklücken oder wenn möglichst viele Autos auf einer Parkfläche Reifen an Reifen abgestellt werden sollen. Darüber hinaus soll diese innovative Technik in Zukunft aber auch die umgekehrte Möglichkeit bieten, nämlich ein Auto das ausparkt und den Fahrer abholt.

Bosch arbeitet zusammen mit der Universität von Oxford an der Perfektion dieses Systems, dass vor allem für Mietwagenfirmen interessant sein wird. So kann der Kunde, wenn er am Flughafen oder Bahnhof ankommt, über sein Handy den Mietwagen anfordern und dieser steht schon zum Einsteigen bereit vor dem Parkplatz.

Noch mag der Parkservice mittels iPhone oder Apple-Watch futurisch und ungewohnt erscheinen, aber in einer immer mehr vernetzten Zukunft werden automatische Fahrsysteme zum gewohnten Komfort und Stadtbild gehören.

Marcel

Hat 2008 zweinullig.de gegründet und widmet sich heute weiterhin dem Onlinemarketing. Schreibt gelegentlich auf zweinullig.de.

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