Naked People – AppStore schaltet die Nackedei-App frei

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Naked People, hier steckt drin, was drauf steht: nackte Menschen. Das Projekt ist ein Kunstprojekt von Fotograf Sebastian Kempa. Schnell hatte die Website naked-people.de viele Fans. Auf der Seite zeigt der Fotograf, wie sehr Kleidung einen Menschen charakterisieren kann. So sieht man Menschen in ihrer Alltagskleidung und auf weiteren Bilder sieht man sie dann völlig nackt. So ist der Anzugträger dann eventuell tätowiert und gepierct, was man dem Menschen gar nicht zugetraut hätte, denn der Anzug verändert die Wahrnehmung des Menschens. Das ist wohl auch der Grund, warum man für Herrenmode soviel bezahlen kann. Mittlerweile hat die Website über 5 Millionen Besucher zu verzeichnen. Mehr als 500 Personen weltweit haben sich bisher beworben um an dem Projekt teilzunehmen. Die Website sollte es auch als App im App-Store geben, allerdings hielt Apple die App zu anstößig und obszön und ließ die App nicht freischalten. Selbst die App „Not Quite Naked People“ – hier waren die Männer und Frauen in Unterwäsche und Dessous zu sehen – bekam die Freigabe nicht…bis jetzt, denn die App bekommt nun nachträglich das Okay. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde die App „NAKED PEOPLE – not quite“ nach mehr als einem halben Jahr für den AppStore zugelassen.

Im AppStore ist die App unter dem Namen „N. People – not quite“ zu finden. Die Vorraussetzung seitens Apple für die Zulassung war die Namensänderung. Die App dürfte nicht NAKED PEOPLE heißen. NAKED PEOPLE – not quite wird in Zukunft ständig mit neuen Bildern erweitert. Diese werden exklusiv nur auf dem iPhone, iPod Touch und iPad zu sehen sein. Neue Fotos werden automatisch und kostenlos vom Server auf das iPhone geladen. Nach einem Neustart sind diese dann verfügbar. Ausserdem wird es bald ein größeres Update geben, bei dem die Bilder für das Retina-Display vorbereitet werden. Eine Version für Android ist in Planung. Natürlich wird die nächste Version auch das iPad unterstützen. Die App bietet die Möglichkeit, die Kleidung entweder durch eine Fingerbewegung, oder durch Kippen des Gerätes verschwinden zu lassen. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der App wird sowohl das Online-Projekt, als auch das iPhone-Projekt weiter voran getrieben.

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Seit 2006 im Onlinemarketing tätig. Gehört zur Generation Y und ist immer auf der Suche
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2 Gedanken zu „Naked People – AppStore schaltet die Nackedei-App frei

  1. Sarah

    Apple‘s Verhalten ist lächerlich!
    Irgendwann werden die weinend sitzen und sich fragen wie es dazu kommen könnte dass keiner mehr was von Apple wissen will.

     
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